6-Methylnikotin: Warum wir dringend davon abraten
Warum dieser Beitrag wichtig ist!
18. März 2025 – Wichtiger Nachtrag!
Nach intensiver Recherche und Gesprächen mit Fachleuten aus der Chemiebranche raten wir dringend davon ab, dieses neuartige Produkt zu verwenden! So oder so ist dieses Produkt in der Schweiz nicht erlaubt, da es nicht den Normen entspricht. Vorsicht! Wenn du es selbst im Ausland kaufst, gehst du ein grosses Risiko ein.
Stop – NoNic – 6MN
6-Methylnikotin ist nicht gleich synthetisches und traditionelles Nikotin
Schon bald werden die Medien mit Schlagzeilen über 6-Methylnikotin (6-MN) berichten – und diesmal haben sie Recht. Diese Substanz hat eine stärkere Wirkung als herkömmliches Nikotin und ein höheres Suchtpotenzial. Doch was genau steckt dahinter?
Ja, 6-MN wird bereits in Produkten wie Big Puffs, Disposables und möglicherweise sogar Snus verwendet. Gefunden zb in Frankreich jedoch noch nicht in der Schweiz! Diese Tatsache sollte nicht ignoriert werden. Die entscheidende Frage ist: Warum existiert diese Substanz überhaupt und welche Auswirkungen hat sie?
Ein häufiges Argument lautet: „Die Jugend wird süchtig gemacht!“ – doch das eigentliche Problem ist nicht nur die Sucht, sondern vor allem das fehlende Wissen darüber, was diese Substanz im Körper bewirken kann. 6-MN ist potenziell stärker – toxischer als herkömmliches Nikotin, und genau deshalb ist fundierte Aufklärung statt Panikmache der entscheidende Ansatz.
Wir sind keine Chemiker oder Wissenschaftler, aber wir recherchieren intensiv, lesen Studien und sprechen mit Experten, die sich mit diesen Themen auskennen. Zusätzlich nutzen wir künstliche Intelligenz, um uns einen umfassenden Überblick zu verschaffen und sicherzustellen, dass unsere Informationen auf fundierten Erkenntnissen basieren.
NoNic 6-Methylnikotin
6-MN – Die wissenschaftlichen Fakten verständlich zusammengefasst
Was ist 6-Methylnikotin?
6-Methylnikotin (6MN) ist ein chemisch modifiziertes Analogon von Nikotin, bei dem eine Methylgruppe an Position 6 des Pyridinrings hinzugefügt wurde. Diese Veränderung hat signifikante Auswirkungen auf seine Wirkung, Suchtpotenz und Toxizität.
Was sagen Studien?
- Höhere Rezeptorbindung: 6-MN hat eine stärkere Affinität zu nikotinischen Acetylcholinrezeptoren, was bedeutet, dass es intensiver wirkt als herkömmliches Nikotin.
- Erhöhte biologische Aktivität: Studien deuten darauf hin, dass 6-MN schneller und stärker wirkt als Nikotin oder Nikotinsalze.
- Geringere Toxizitätsschwelle: Die mediane letale Dosis (LD50) von 6-MN ist niedriger als die von Nikotin – das bedeutet, dass bereits geringere Mengen toxisch sein können.
Quelle: Tobacco Prevention
Warum wurde 6-Methylnikotin entwickelt?
Regulatorische Umgehung: In einigen Ländern gibt es strenge Vorschriften für Nikotin. 6-MN könnte als „neue Substanz“ eingestuft werden, wodurch es (vorübergehend) nicht den gleichen Beschränkungen unterliegt.
Marketing als Innovation: Einige Marken präsentieren 6-MN als „bessere Alternative“, obwohl es keinerlei Langzeitstudien zu Sicherheit oder Vorteilen gibt.
Kosteneinsparung: Falls 6-MN günstiger oder einfacher herzustellen ist als synthetisches und Traditionelles Nikotin, könnte dies ein wirtschaftlicher Vorteil für Hersteller sein – auf Kosten der Gesundheit der Verbraucher.
Die Risiken von 6-Methylnikotin
📌 Erhöhtes Suchtpotenzial: Die stärkere Wirkung könnte Nutzer schneller abhängig machen als herkömmliches Nikotin.
📌 Unbekannte Langzeitfolgen: Es gibt kaum Studien zu den langfristigen Auswirkungen auf den Körper.
📌 Erhöhte toxische Wirkung: Da 6-MN eine niedrigere Toxizitätsschwelle als Nikotin hat, könnte es gesundheitliche Risiken mit sich bringen.
Unsere klare Entscheidung: Kein 6-Methylnikotin!!
Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind erschreckend und regen an nach zu denken: Die Studie Emerging nicotine analog 6-methyl nicotine increases reactive oxygen species and induces cytotoxicity in human bronchial epithelial cells (ScienceDirect, 2025) belegt, dass 6-MN schädlich sein könnte im vergleich herkömmliches Nikotin. Besser die Finger davon lassen.
➡ Es führt zu einer drastischen Erhöhung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), massiver oxidativer Belastung und gefährlichen Zellschäden.
➡ 6-MN ist kein harmloser Ersatz, sondern eine potenziell noch gefährlichere Substanz mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen.
📢 Deshalb verzichten wir bewusst auf 6-Methylnikotin! Wir stehen für Transparenz, Qualität und Sicherheit – und das bedeutet, konsequent auf bedenkliche Substanzen zu verzichten.
Wie lässt sich zur Zeit die Gefahr für den Menschen einstufen?
Die Gefahr von 6-Methylnikotin (6-MN) für Menschen lässt sich anhand der bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse wie folgt einstufen:
1. Erhöhte Suchtpotenz → Höheres Abhängigkeitspotenzial
6-MN weist eine stärkere Bindung an nikotinische Acetylcholinrezeptoren auf als herkömmliches Nikotin. Das bedeutet, dass es schneller und intensiver wirkt – und damit auch eine höhere Suchterzeugung mit sich bringen könnte. Besonders für unerfahrene Konsumenten oder Jugendliche könnte dies ein großes Risiko darstellen.
2. Erhöhte Toxizität → Höheres Gesundheitsrisiko
Studien deuten darauf hin, dass 6-MN toxischer ist als herkömmliches Nikotin, (da es eine niedrigere LD50 -letale Dosis) aufweist. Das bedeutet, dass bereits geringere Mengen potenziell gefährlicher sind und zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Herzrasen oder in extremen Fällen schweren Vergiftungen führen können.
3. Unbekannte Langzeitfolgen → Unkontrollierbares Risiko
Da 6-MN eine relativ neue Substanz ist, gibt es kaum Langzeitstudien über die gesundheitlichen Auswirkungen. Besonders besorgniserregend ist, dass es zu einer verstärkten Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in Zellen führt, was oxidativen Stress und Zellschäden begünstigen kann. Dies könnte langfristig das Risiko für Entzündungen, Lungenschäden oder sogar Krebserkrankungen erhöhen.
4. Regulierungs-Lücke → Unkontrollierter Markt
Ein weiteres Problem ist, dass 6-MN möglicherweise nicht unter die gleichen gesetzlichen Regelungen fällt wie herkömmliches Nikotin. Das könnte dazu führen, dass Hersteller diese Substanz unkontrolliert in Produkten verwenden, ohne dass strenge Qualitätskontrollen oder gesundheitliche Prüfungen stattfinden.
5. Vergleich mit herkömmlichem Nikotin
Während Nikotin selbst bereits als suchterzeugend bekannt ist, gibt es zumindest über Jahrzehnte hinweg erprobte Dosierungen und Sicherheitsrichtlinien. 6-MN ist hingegen eine chemische Modifikation mit unbekannten Risiken – es ist NICHT einfach nur „stärkeres Nikotin“.
Gesamtbewertung: HOHES RISIKO – Keine sichere Alternative
Basierend auf den vorliegenden Daten kann 6-Methylnikotin als gesundheitlich bedenklich bis gefährlich eingestuft werden. Die Kombination aus höherer Potenz, erhöhter Toxizität, oxidativem Stress und fehlenden Langzeitstudien macht es zu einer Substanz, die definitiv nicht als sichere Alternative zu Nikotin betrachtet werden kann.
💡 Klare Empfehlung: Meiden Sie 6-MN und auf geprüfte traditionellen Alternativen setzen!
Quellen und weiterführende Informationen
🔎 Studie zu 6-Methylnikotin (ScienceDirect)
📖 Unser Blogbeitrag: das bessere synthetisches Nikotin vs. traditionelles Nikotin – Was du wissen solltest
📢 [AT-Schweiz Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention – Detaillierter Bericht]
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